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Flatterball ist der Blog für Fußballgeschichten mit dem wöchentlichen & zurecht fast weltberühmten Podcast.

Podcast #19 — Die Liebe zum Wolf

Von der Ernsthaftigkeit über die Banalität zur goldenen Mitte: In der heutigen Episode präsentieren wir mit Matze Broska einen Gast, der stolz auf sein Praktikum unter Roy Präger und seine Teilzeitrolle als Wölfi, der Wolf – das buchbare Maskottchen des VfL Wolfsburg – zurückblicken kann.

Geschrieben von Die Redaktion am 08.03.2011 um 18:15 Uhr
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Matze berichtet vom Standing Pierre Littbarskis, von Ventilatoren in Kostümen, bayrischen Genen und der Liebe zu seinem VfL. Wir reden lange und wirr, vergessen die Hälfte der titelgebenden Themen, reden – langerwartete Premiere – über Hitler und Wolfsburg: Vintage Flatterball.
Außerdem fanden wir besprechenswert (und haben nicht vergessen): Tote Maskottchen-Eulen und dumme Fußballer, das große Duell zwischen Liverpool und Manchester United, den Abstiegskampf in der Bundesliga, die Rekordjagd in Spanien, die Champions League unter der Woche und ein einzelnes Ergebnis in Italien.


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12 Kommentare für diesen Artikel

  1. Fan sagt:

    Also erstmal wieder super Folge!
    Aber ich finde dass ihr das Thema „Wolf“sburg ein bisschen zu eng seht und dann auch zusehr verfolgt. Also es kommt ja fast so rüber, als hätte der Verein eine ganz schlimme NS vergangenheit und wäre Hitlers Lieblingsverein gewesen.
    Also ich denk man kann wirklich ausgehsen das keiner der Fans, die das alte Logo hochhalten das ansatzweise mit dem 3.Reichen vergleichen.

    Ich wüsste auch nicht warum man so vorsichtig mit dem Begriff „Wolf“ und den dazugehörigen Animationen usw. sein sollte. Die Stadt heisst einfach wolfsburg und deswegen liegt das mit den Wölfen extrem nahe, passt doch.
    Wenn es so heikel wäre, dann müsste man die ganze Stadt ja umbenennen. Weil so müsste jeder Wolfsburger ja ganze zeit ein schlechtes Gefühl haben, wenn er sagt er sei Wolfsburger! Ist ja ein Naziname!!!!!

    ich denk man sollte das nicht allzu eng sehen. „Wolf“ war ja auch nciht die bezeichnung für irgendeine Militärische Aktion.

    So…sonst find ichs klasse und ihr dürft weiter machen!

    p.s ich hab auch immer meine Hosen aus wenn ich euch höre


  2. Turbine Taschendieb sagt:

    Oh la la,

    hosenlos scheint ein Trend zu werden!

    Aber jetzt mal im Ernst: Es ist eine Sache, dass eine Stadt sich nicht von einer -ja auch nur teilweise stimmigen- Gleichsetzung mit Hitlers Pit Stop vereinnahmen lässt, aber eine ganz andere, wenn im Fernsehen ein Spot gezeigt wird, in dem ein Rudel Wölfe sich auf einen „Raubzug durch Europa“ begibt. Schon klar, dass die Wolfsburger sich nicht in Hakenkreuzbettwäsche zur Nacht betten oder kleine Führereschreine im Keller stehen haben; aber dass solche medialen Blitzkriege einen arg bitteren Beigeschmack haben, ist doch wohl selbstverständlich.

    Da „Fan“ wahrscheinlich Wolfsburg-Fan ist, mal ne Frage: Der VFL ist doch erst nach dem 2. WK gegründet worden, oder? Daher wäre mir die vermeintliche Verfänglichkeit des alten Logos nicht ganz klar. Oder bezieht die sich bloß auf die Darstellung der Wölfe?
    Und falls er in W’Burg wohnt: Gibt es, mal abgesehen davon, dass man nicht erwarten kann, dass alle Einwohner den ganzen Tag mit dem Büßerkreuz drch die Straße taumeln, ein Bewußtsein für den unrühmlichen Teil der Stadthistorie und VWs? Denn Hitler City steckt ja schon drin in dieser pulsierenden Metropole Niedersachsens!

    Natürlich auch stählernen Gruß und Dank an die famosen Redakteure Richard Salzmann und Stefan Raab. Allerding sbin ich schwer enttäuscht, dass keine neue Litti-Parodie enthalten war. Mit viel Hoffen bis zum nächsten mal…


  3. Fan sagt:

    Also es könnt natürlich auch jetzt peinlich für mich sein, aber ich bin mir nicht wirklich sicher ob es jemals ein OFFIZIELELS altes Wolfsbrug Logo gab mit Wölfen. Es gibt diverse Wolfsbrug Logos mit Wölfen, die aber nie (meines erachtens) vom Verein genutzt wurden, waren also eher Fankreationen. Das alte Logo, das „der echte ultra“ (ich nebenbei auch) nachtrauert, ist das W mit den Zinnen. (soll an die Burg auf dem Stadtwappen erinnern) Warum man meint ein geschwungenes „und nach oben hin offenes – genau wie die Ziele Wolfsburgs“ – Wappen gewählt hat, hab ich bis heute nicht verstanden.

    Da ich aber nicht in Wolfsburg wohne sondern in einem nicht nennenswerten vorort, kann ich nicht direkt auf das Bewusstsein für die Stadthistorie der Bewohner eingehen. Ich denke aber, dass es den leuten bewusst ist, dass sie es wissen…aber das wars auch wieder. was soll man auch sonst machen.

    Das „der raubzug“ durch Europa fürchterlich überzogen und auch relativ peinlich ist, muss man nicht groß diskutieren. Ist aber in der Presse eine anscheinend an beliebtheit gewinnene Art udn Weise, Partien dramatischer wirken zu lassen.

    Ich erinner nur (un)gern an Schweinsteiger der in der Aura Adolf hitlers das Kommando übernahm! (stand in etwa so zur WM in eienr Südafrikanischen Zeitung)


  4. Mark Boban sagt:

    Wo wir gerade beim lustigen Nazi Symbole suchen sind:

    Ich schaue mir gerade die Verabschiedung vom lieben Theo G. – Tanklastknacker- im Zdf an und muss mit Erstaunen feststellen das, dass Bundeswehrorchester, welches zu meiner großen Belustigung gerade „Smoke on the Water“ spielt, ebenfalls grün trägt und ich meine, Sascha Riether in ihren Reihen entdeckt habe zu haben

    Wie auch immer, ich habe dem Verteidigungsministerium soeben eine Email geschrieben, in der ich mir wünsche, dass sie doch bitte die „Flatterball“ Eingangsmelodie spielen sollen. Mit runter gelassenen Hosen natürlich, wie sich das gehört. Vielleicht könnten man das noch flankieren, mit Litti der auf dem Alphatier, des besagtem Wolfsrudel einreitet.


  5. Turbine Taschendieb sagt:

    Also ich muss gestehen, dass Flatterball den VFL erst so richtig in mein Bewusstsein gerückt hat. Bisher war der Verein so uninteressant (trotz Meisterschaft), dass ich geschworen hätte, dass er nicht mal ein Logo hat. Mein zweiter Tipp wäre dieses rote Herz gewesen, dass sie gerne auf der Brust tragen. Aber hab mir altes und neues Logo mal angesehen und muss -wie zu erwarten- „Fan“ Recht geben; ich versteh nicht, warum man, wenn man das Glück hat, ein altes Logo zu haben, dass ständig verändern muss. Mit Brandings spielt man nicht, würden die Werbefuzzis sagen und die Hoffenheimer würde töten für ein altes Logo! Wie sieht deren Emblem eigentlich aus? Würds gerne nachgucken, aber dann wärs das Letzte was ich vorm einschlafen sehe und das kann nicht gesund sein!


  6. Fan sagt:

    In etwa so sieht das Logo von Hoffenheim aus http://webshop.siouxsie-fashion.at/images/echt%20leder.gif


  7. Turbine Taschendieb sagt:

    Sehr gut!


  8. Mark Boban sagt:

    Hehe, kann mir das Lachen nicht verkneifen:

    http://soccernet.espn.go.com/news/story/_/id/893640/lehmann-coy-on-possible-arsenal-return?cc=5739

    Läuft Dufte für Arsenel, ne Richy?


  9. Turbine Taschendieb sagt:

    Ich persönlich glaube, dass Jens Lehmann die Rettung für Arsenal ist: Als fleischgewordene Hybris kann er -nach der vergangenen Woche bitter nötig- zumindest den Durchschnitt in Sachen Selbstvertrauen anheben! Wie sich die jungen Kollegen freuen werden, wenn sie das Klatschen der Rotoren hören und der eiserne Jens mit dem Heli zum Training chauffiert wird.
    Ob Almunia wohl gerade weint? Er war so froh, als er den fiesen Stänkerer Lemann endlich los war… aber dann spielen ständig irgendwelche Jungspunde mit unaussprechlichen Namen und jetzt kehrt sein ganz persönlicher Albtraum nicht nur als Praktikant aus der Gruft zurück, sondern will tatsächlich nochmal die Schuhe schnüren. Und ich wette, dass -Lippenbekenntnisse hin oder her- Jens Lehmann sich als wahre Nummer 1 sieht! Schließlich wollte er auch nochmal zur WM fahren… Die Tinte ist noch nicht getrocknet, Monsieur Wenger verlässt gerade das Traingsgelände auf seinem Fahrrad, da sagt Lehmann bereits etwas wie ‚Natürlich will ich spielen, aber das entscheidet allein der Trainer. Ich kann nur versuchen, mich im Training anzubieten, aber ich glaube, dass ich gute Chancen habe, nächste Woche im Tor zu stehen.‘ Und Recht wird er haben, denn spätestens dann lässt sich Almunia einliefern.
    Und noch eine zweite Wette: Wenn er spielt, verursacht er mindestens einen Elfmeter!


  10. Mark Boban sagt:

    Ich glaube, dass du die jetzige Position und das dazugehörige Ego unseres lieben Jens unterschätzt. Er ist nun nicht mehr der eiserne Bundes Jens, er ist ein Auferstandener, der Messias von Highbury. Da reist man beim besten Willen nicht mehr mit einem Hubschrauber an. Vor meinem geistigen Auge sehe ich: Manuel Almunyas blondierten Haare, die vom Messias, der mit einem Jetpack auf dem Rücken zur Erde nieder schwebt, verweht werden

    Weiter glaube ich nicht, dass Almunya der einzige ist der weint. Wie waren Jens Worte noch gleich:

    „Wenn man Weltmeister werden will, ist es schwierig mit Manuel Neuer als Nummer eins. Er hat immer wieder Fehler gemacht“,

    „Wenn ich Butt wäre, würde ich mich nicht hinter Neuer und Wiese auf die Bank setzen wollen. Butt hat eine gute Saison gespielt und er hat ja auch Ansprüche“,

    „Der Markt sagt, dass Rene und Manuel begehrt sind. Rene hatte ein Angebot aus dem Ausland. Manuel das Interesse von Bayern München. Bei Wiese habe ich nie etwas gehört.“

    Das könnte äußerst amüsant werden, mit einem Neuer der nicht Champions League spielt und Adler der mit Leverkusen früh aus der selbigen ausscheidet: „Es wäre nur zum Besten des Teams, wir brauchen jetzt eine Nummer eins die mit Erfahrung und Internationaler Reife durchs Turnier führt.“


  11. Turbine Taschendieb sagt:

    „Von einer neuen Rivalität will Lehmann nichts wissen: „Die gibt es nicht. Das ist drei Jahre her. Es ist nun eine andere Situation und es es ist großartig zurückzukommen. Wir können ja noch den Titel gewinnen“, weiß er.
    Seine Rolle als Reservist stört ihn dieses Mal nicht. „Ich helfe Almunia, wenn er im Tor steht. Ich weiß, dass ich der Torwart auf der Bank bin“, stellt er klar.“

    Hm, also doch geläutert? Ich glaube die Wahrheit verbirgt sich hinter diesen kurzen Worten:

    „Der 41-Jährige steht KURZ DAVOR, bei seinem Ex-Verein FC Arsenal einen Vertrag bis zum Saisonende zu unterschreiben.“


  12. Saved as a favorite, I really like your blog!

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