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Flatterball ist der Blog für Fußballgeschichten mit dem wöchentlichen & zurecht fast weltberühmten Podcast.

EM-Special #11 — Tag 6: Super Mario Land

Nach Gomez’ Auftritt fühlt sich die Hälfte der Redaktion wie im Super Mario Land. Wir geben trotzdem unserer bestes, finden endlich wieder Zeit für eure Kommentare, für neue Einleitungen, ein Lob der deutschen Turnierform und die gute alte EM-Tipprunde. Viel Vergnügen!

Geschrieben von Die Redaktion am 14.06.2012 um 10:42 Uhr
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Mario Gomez. Illustration: Herr Wagner


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9 Kommentare für diesen Artikel

  1. Finn sagt:

    Um nochmal auf meine Bravo Hits 7 zurück zu kommen und dem ZDF EM Song einen Sinn zu geben. Also auf I Like To Move It Move It.

    vier-tel-fi-na-le ohne
    vier-tel-fi-na-le ohne
    vier-tel-fi-na-le ohne
    ohne Holland

    Ist leider nicht das gewünschte “Ohne Hollan fahrn wir…” aber mit Viertefinale fiel mir nix anderes ein.
    Im Erfolgsfall behalte ich mir das Urheberrecht vor…


  2. Dimi sagt:

    Haha das Ronaldo bashing ist geil…und wird der bendtner jetzt gesperrt Wegen unerlaubter Unterhosen Werbung?


  3. Dimi sagt:

    Vierteeeelfinale – Holland ist daheim,
    Vierteeeelfinale – Holland ist daheim

    Das passt wenigstens (halbwegs) zur Melodie ;)

    Oder wir belassens bei :
    Oraaange trägt nur die Müllabfuhr, oraangeeee….


  4. Randnotiz sagt:

    bevor das im Feiern des Ausscheidens unserer Nachbarnation untergeht, gibt es auch anderweitige Nachrichten zu vermelden: Die Spurs und Harry Redknapp haben sich voneinander getrennt. Reichlich blöd gelaufen für Harry, kein Nationaltrainer, kein Vereinstrainer. Jetzt steht er da wie (s)ein Esel.


  5. Mirco sagt:

    Hey ihr beide,

    ich wollte noch einmal auf euren Podcast und auf die Frage “Geben wir so Idioten Raum?”eingehen, da das wohl mein Einwurf war.

    Ich finde es erstmal sehr gut, das Ihr an Spieltag 5 euren kleinen “Kein Bock auf EM”-Boykott durchgezogen und somit auch einen Stein ins Rollen gebracht habt.
    Ich finde auch das darüber geredet werden muss, aber ich sage mal nicht von Kommentatoren, Sportexperten oder Sportlern, sondern eher von Politiker, Fanbetreuuern und wohl den Fußballverbänden. Die Funktionäre sollten die Vorfälle nach der EM einfach in Ruhe bewerten und dann entscheiden, wie man dagegen vorgeht.
    Jedoch sollten sich die deutschen Medien nicht zu doll entbrüsten über die Vorfälle in Polen, denn diese Ausschreitungen kommen auch oft genug in Deutschland vor.

    Ich bin der Meinung, dass die Hooligans einfach wissen, dass sie durch solche Aktionen immer wieder auf sich aufmerksam machen, dann sollte aber die Polizei und die Landesgerichte entscheiden, was mit ihnen passiert und darüber diskutieren und nicht jede Talkshow oder jedes Dokumagazin. Denn diese Berichterstattungen sind meistens einfach nur falsch und ohne Worte.

    Danke das die Meinungen von uns Hörern immer wieder bei euch Anklang finden. Freue mich täglich auf den neuen Podcast.
    Schönen EM-Abend noch!

    Mirco


  6. Mirco sagt:

    hier noch ein Vorschlag für den Song gegen Holland:

    Hey, hey, hey, Viertelfinale-
    Und dank uns, ist Holland nicht dabei.

    Melodie: Die Toten Hosen- “Hier kommt Alex” (Refrain)


  7. Die Tatsache, dass Ihr eben nicht nur über Fußball redet, sondern auch die politische Dimension einbezieht, ist einer der Gründe, warum ich Euch wirklich gerne höre. Vielen Dank!


  8. Sebastian sagt:

    Auch von mir noch zwei , drei kurze Zeilen als Fußnote zur Diskussion um die Boykott-Folge: Natürlich ist grundsätzlich das Argument nachvollziehbar, man solle Idioten keine Bühne für ihre Idiotie geben (und dabei macht es für mich erst mal keinen Unterschied, ob wir von Hooligans, Homophobikern und/oder Rassisten sprechen – sei es auf den Rängen, dem Platz oder den Trainerbänken). Das Problem, das man sich mit dieser Strategie einhandelt ist aber, dass es für den Hörer keinen Unterschied macht, ob man die Thematik aus Opportunismus (etwa im Rahmen der Feelgood-Event-Berichterstattung, happy-happy) oder aus besseren Gründen verschweigt. Und dass man solche Angelegenheiten, sobald man darauf hinweist, dass man sie aus besseren Gründen verschweigt, eben nicht mehr verschweigt. Das Argument läuft ins Leere (oder ‘ne Paradoxie, um genau zu sein… geschenkt).
    Außerdem sollte man Augenmaß wahren, und – ohne Euch zu nahe treten zu wollen – berücksichtigen, dass der Boykott einer „Flatterball“-Episode die Hools in Russland und Polen wohl nicht jubilieren werden lässt. Oder so. Mag sein, dass sich das Problem für Formate mit anderer Reichweite anders stellt; im Rahmen eines kleinen und charmanten Podcasts würde ich (gerade auch in Anbetracht Eurer vielen neuen Hörer im Zuge der EM-Berichterstattung) den Hinweis auf derlei Probleme und die Möglichkeit der Sensibilisierung dafür immer noch als wertvoller erachten als ein (möglicherweise gar nicht als solches verstandenes) gezieltes Schweigen.


  9. Herr Wagner sagt:

    @Sebastian: Hätt’s nicht besser sagen können.

    Weder wir noch (so zumindest meine pessimistische Vermutung) irgendein anderer deutscher Blogger/Podcaster hat die notwendige Zugkraft, um dem Thema wirklich breite Relevanz zu verleihen.

    Außerdem hab’ ich mit gezieltem öffentlichen Schweigen grundsätzlich meine Probleme. Ich halte das zwar für eine möglicherweise wunderbare Geste, aber für eine, die nur dann mehr als bloß ästhetisch ist, wenn sie von einer großen Masse von Menschen mitgetragen wird. Wenn also das Schweigen tatsächlich die Kraft von Schweigen hat, nämlich die Abwesenheit von Worten spürbar macht. Also eine Leerstelle schafft, die Fragen aufwirft. Die Bereitschaft sehe ich in der breiten Öffentlichkeit nicht, ergo wäre unser Schweigen bloß das nächste Verschweigen gewesen.

    Um all das aber nochmal zusammenzufassen: ich halte unsere Folge für nicht im Mindesten wichtig oder heroisch. Ich halte sie für schlicht logisch. Wir sind erstmal und schließlich bloß zwei Podcaster, die ihre Meinung vertreten. Das sollte eigentlich etwas ziemlich Normales sein, etwas so Banales, das man kaum weiter drüber reden sollen müsste.

    Um so mehr freut mich die Resonanz, in alle Richtungen. Jedes offene öffentliche Gespräch ist ein gutes Gespräch.

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